Saturday, August 18th 2012
@ SO36
Oranienstr. 190 (Kreuzberg)
U1/U8 Kottbusser Tor
Please be respectful when taking photos.
SO36 is a non smoking-area! Smoking is only permitted in the bar next to the entrance.
8pm doors open for concert
1am after-show party
entrance: 3-10€
Live
Tuff Love (Grunge Pop // Glasgow)

“Hailing from Glasgow, Scotland, the all female three piece Tuff Love was founded by Susan Bear and Julie Eisenstein in 2010 with Lucy Elliott joining on drums in 2011. Citing Pixies, Electrelane, Hole and Weezer as their influences, their distinctly scuzzy lo–‐fi sound is reminiscent of early grunge. This sound is nicely balanced by their melodies and the resulting style brings to mind The Organ, The Lemonheads or early Elastica. Following a string of gigs at house parties and queer club nights the band are currently focusing on recording and making a video for song Wild Cat. Their EP is due for release at the end summer 2012.”
Herrmann Herman (politische singer/songwriter musik // Süddeutschland)

“Herrmann Herman ist wütend. Und das muss er allen mitteilen: Mäßige Gitarrenkünste und scharfe Texte rütteln an den Grundfesten der Gesellschaft, und zwar so lange, bis alles wieder so ist wie früher.”
Toli & Adventures of Femm Nameless (Indie / Afro Pop / Electronica // Brooklyn)

(photo credit by Nina Ysnel)
“Trombonist and singer Toli Nameless has played music as a professional for 15 years and her dedication to activism and woman’s empowerment has lead to international touring, education of professional chart topping female musicians, and most recently, the founding of Paris Girls Rock Camp.
Bassist and drummer Sarah Schiff polished her chops in Girls Rock music camp in Brooklyn, NY. She plays with the femme trio the ‘Rewd Onez’ now finds herself in Europe on her first international tour with Femmes Nameless.”
Hands up Boys (Electro Funk Rock // Brussels)

“Hands Up Boys is a band with 3 girls (drums-bass-gtr-sampleur-sequenceur) who sings together. It’s a mix of electro, rock, hip-hop, break beat… A very energic band! In Belgium, we started to call them “the beastie girls”. They’re recording now their first EP.”
MC Xuparina (Phunk Pop Lesbian Trash // Berlin)

“Die erfolglose Tänzerin und Schauspielerin SONIA LEMOS hängt ihre konventionelle Karriere an den Nagel und versucht sich als BAILE FUNK-girl. Die harte Machowelt von Waffen und Sex der Favelas hat ihren poppigsten Ausdruck im Baile Funk gefunden.
Sonia Lemos schlüpft nun nachts in die Rolle der MC XUPARINA, um mit Spitzfindigkeit, Esprit und vorgehaltenem Spiegel – dem jeitinho brasileiro eben – gegen Homophobie und für künstlerische Ideale zu kämpfen.”
Elcassette (Indie-Garage-Rock mit experimentellen Einflüssen / Indie rock, riot grrrl, and experimental pop colliding with electro surprises // Munich)

„Wenn eine Musikerin New York City verlässt, um in München zu leben, gilt es hinzuhören. Die aus den USA stammende Maria Cincotta, die eine Hälfte von elcassette, lebte einige Zeit in Portland/Oregon und eben New York City, als ihre musikalischen Einflüsse nennt sie Queercore und Indie.
Geprägt wurde sie durch musikalische Experimente mit Gitarre und einem Vierspur-Aufnahmegerät in ihren eigenen vier Wänden, College-Radios und Punk-Shows – DIY-Ästhetik und -Haltung ist bis heute präsent in ihren Projekten.
In München spielte Maria unter anderem bei Why Don’t You Hear und der Express Brass Band – bis sie mit der Schlagzeugerin Elke Brams elcassette gründete. Die aus Bayern stammende Drummerin hat davor in Indie-Rock und Punk-Bands gespielt, doch hört sie selbst gerne 80er-Pop von Michael Jackson und David Bowie zu Police und Falco.
Aus diesen Einflüssen und Vorlieben entsteht eine Mischung, die elcassette selbst als “unapologetic combination of indie rock, riot grrrl, and experimental pop colliding with electro surprises” beschreiben. Die Themen ihrer Songs reichen von Geschichten über Lesbenbars und häuslicher Gewalt zu den Dauerbrennern Liebe und Tod. Auch die Rollen auf der Bühne bleiben offen Instrumente bleiben variabel – so wechseln Elke und Maria auch mal vom Schlagzeug zur Akustikgitarre, zur E-Gitarre, zum Synthesizer oder zur Ukulele.“
Party
Morelle (Indiezeug, Powerpop, Hip Hop & Electronica from anywhere but the mainstream // Darmstadt)

„Morelle heißt echt so mit zweitem Vornamen und weiß – im Gegensatz zu ihren Eltern nachdem sie sie damals in Paris machten – , dass das sonst eigentlich ein Männer- oder Nachname ist.
Pretty girls play faves ist der augenzwinkernde Titel ihrer Gastspiele, natürlich in Anlehnung an den Song der famosen Smiths. Soll neben dem ironischen Kommentar zu leider immer wieder erfahrenem Lookism und sexistischen Kommentaren auch ausdrücken, dass sie strictly Lieblingsmusik spielt und keine HumanJukebox ist.
Zum Auflegen kam sie durch ihre Tätigkeit als Kulturveranstalterin: Als sie und Kolleg_innen damals (2004?) auf 603 qm das Jubiläum einer nicht mehr existenten Indie- Reihe namens *Diskothek* feierten, legten sie einfach selbst auf. Ursprünglich waren etwa 7 DJs für den Abend geplant, allerdings waren Morelle und ihre damalige Kollegin Krete Gerüchten zufolge einfach nicht mehr vom DJ-Pult weg zu kriegen, als sie merkten, wie viel Spaß es ihnen macht.
Das Auflegen versteht Morelle in ihrem Fall als anderen Menschen Musik vorspielen, von der man begeistert ist – nur eben in laut. “I just want to hear something I haven’t heard before”: diesen Ausspruch des legendären Radio-DJs John Peel unterstellt sie ihren Zuhörer_innen als Motivation … auch wenn es einige ihrer ‘Faves’ natürlich häufiger zu hören gibt. Glatte, immer gleiche Sets findet sie ungefähr so toll wie weltweit gleich aussehende Innenstädte.
Außerdem kann sie auch nach Ende ihrer langen Tätigkeit fürs 603 qm das Veranstalten nicht lassen: 2010 initiierte sie mit einigen anderen Frauen das erste Darmstädter Ladyfest, eine Veranstaltung von und mit Ladie_z für alle: Ladie_z auf der Konzertbühne, am DJ-Pult, im Booking, an der Technik, im Design, der Organisation und an diversen Verkaufs- und Informationsständen. Das erfolgreiche Klein-Festival wurde am 2011 mit erneut mehreren hundert Gästen wiederholt. Außerdem fanden 2011 und 2012 von der Ladyfest-Gruppe organisierte Workshops für Ladie_z statt: DJ-Einführungskurse mit den Kolleginnen von *DontCanDJ*.“
DyCe (indietronics, 20-60, funk and soul, electronic // Tel Aviv)

„All Mushed up-from old school 20′ to trashy 90′. clit rock and funky tunes-everything that makes us P*A*R*T*Y!“